Nachlese: BGS auf der CeBIT 2011
Von Apps bis Microsoft Surface II – Von Brüderle bis Scharping: Innovative Technik im Blickpunkt der politischen Prominenz am Rheinland-Pfalz-Stand zur CeBIT 2011
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Auch 2011 konnte der Rheinland-Pfalz-Stand hinsichtlich der Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr nochmals zulegen. |
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Auch die Mannschaft am Exponat der BGS - direkt daneben - konnte davon profitieren: Immer wieder blieben interessierte Besucher stehen und man kam schnell ins Gespräch. |
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Am Dienstag eröffnete Ministerialdirektor Jürgen Häfner pünktlich um 10:30 Uhr den Stand und konnte im Anschluss gleich einen Bundesminister begrüßen: Schnell verbreitete sich die Nachricht auf dem Stand, dass der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle im Anmarsch sei, dieser kam auf eine kurze Stippvisite an den Stand, überbrachte Grußworte und schüttelte zahlreiche Hände bei seinem anschließenden Rundgang. Er legte auch einen kurzen Zwischenstopp am BGS-Exponat ein und begrüßte BGS-Vorstand Hermann Kiefer. Dieser freute sich außerdem über den kurzen Besuch eines prominenten Kunden der BGS, den Oberfinanzpräsidenten, Werner Nägler, der als Talkrundenteilnehmer in der Nähe des BGS-Stands auf seinen Einsatz wartete. |
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Am Nachmittag besuchte der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Dr. Salvatore Barbaro das BGS-Exponat, wo ihm Hermann Kiefer einen Erfahrungsbericht mit Demo zur Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung bei verschiedenen Landesdienststellen gab. Von der Zeiterfassung über die Kontierung der Arbeitszeiten auf Kostenträger bis hin zur Kalkulation der Stückkosten. In wenigen Minuten streiften beide dieses vieldiskutierte Fachgebiet der kaufmännischen Erweiterung der Kameralistik. |
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Am Mittwoch und Donnerstag reisten gleich mehrere Schulklassen mit ihren Lehrkräften an und demonstrierten mit ihren Projekten Medienkompetenz. Hier ist ein deutlicher Wandel sichtbar: Lehrkräfte und Schüler stellen sich zunehmend den Herausforderungen der Technik und erreichen z. B. mit der Integration von modernen Tablet-PCs in den Unterricht den Ausbau der Fähigkeiten bei der Nutzung neuer Medien und steigern zusätzlich ihre Produktivität. So waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Kompetenz zur Bedienung dieser Geräte unabdingbar ist für die weitere schulische Laufbahn und den anschließenden Einstieg ins Berufsleben. |
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Auch der IT-Referent des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rolf Kauer, informierte sich mit seinem Team auf dem Rheinland-Pfalz-Stand und machte kurz am BGS-Exponat halt. Gerade der nachgeordnete Geschäftsbereich in der Agrarverwaltung hat schon vor einigen Jahren die Kosten- und Leistungsrechnung eingeführt und war somit Vorreiter bei der Umsetzung der Landesrichtlinie. |
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Der Freitag stand im Zeichen innovativer Anwendungen im Bereich des Gesundheitswesens, bevor am Samstag die Messe für alle Besucher öffnete und am Rheinland-Pfalz-Stand die „visionären“ Zukunftsthemen zum Zuge kamen. „Für 2011 ist es schwierig, ein Resümee der Messe zu ziehen, es gab nicht das alles dominierende Thema“, zog Hermann Kiefer eine erste Bilanz. „Wir haben sehr moderne Anwendungen im Bereich des Naturschutzes als Apps gesehen und ganz abgefahrene Möglichkeiten auf Basis der Microsoft Surface 2 aus dem universitären Umfeld am Beispiel eines Monopoly-Spiels. Wenn solche Oberflächen Gegenstände und deren Zustände wie Würfel und sogar unterschiedliche Spieler erkennen können, so kann man damit ganz neue Wege der Anwendungsentwicklung gehen“, erläutert Kiefer. „Diese Entwicklung wird durch die zunehmende Konvergenz der Systeme noch weiter gehen: Der Computer ist mittlerweile ein universelles Arbeits- und Unterhaltungsgerät und ersetzt damit mehrere ehemals separate Geräte. Andererseits fehlen uns zum Teil die Anwendungsszenarien für bereits erfolgte Innovationen, die dann auch tatsächlich in den Alltag Eingang finden könnten. Denken Sie nur mal an den elektronischen Personalausweis: Jetzt ist er da, aber eigentlich fehlen die Anwendungen dafür“. Mit dem Verlauf der CeBIT 2011 ist Kiefer sehr zufrieden. „Wir können davon ausgehen, dass gerade in unseren Schwerpunktthemen, wie z. B. den Finanz- und Vorgangsbearbeitungssystemen der öffentlichen Hand, ein Trend zur weiteren Integration und Zentralisierung absehbar ist. Wir haben auf der Messe mit Kunden und Partnern über die Möglichkeiten zur Integration solcher Systeme gesprochen. Andererseits wird es mit den neuen Themen wie z. B. der Bürgerbeteiligung eine ganz neue Qualität von Nutzungsformen des Internets geben. Gerade die politischen Entwicklungen der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass sich die Politik der Meinungsbildung im Netz öffnen muss. Damit ist hier ein neues Handlungsfeld entstanden, dass man m. E. vor einigen Jahren noch nicht so konkret greifen konnte“. |




